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HeidelbergCement Aktie

Aktie
WKN:  604700 ISIN:  DE0006047004 US-Symbol:  HLBZF Branche:  Baustoffe Land:  Deutschland
229,00 €
-5,10 €
-2,18%
13.01.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
40,16 Mrd. €
Streubesitz
28,39%
KGV
17,92
Dividende
3,30 €
Dividendenrendite
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neu: Nachhaltigkeits-Score
36 %
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Heidelberg Materials Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Heidelberg Materials AG zählt zu den weltweit führenden Produzenten von Baustoffen mit Fokus auf Zement, Zuschlagstoffe, Transportbeton und asphaltnahe Produkte. Das Unternehmen ist als vertikal integrierter Baustoffkonzern in den wichtigsten entwickelten Märkten Europas und Nordamerikas sowie in ausgewählten Wachstumsregionen aktiv. Der Konzern adressiert die gesamte Wertschöpfungskette mineralischer Baustoffe von der Rohstoffgewinnung im Steinbruch bis zur Lieferung betriebsfertiger Beton- und Asphaltmischungen auf die Baustelle. Für erfahrene Anleger steht Heidelberg Materials damit für ein etabliertes, zyklisches Industrieunternehmen mit hoher Kapitalintensität, signifikanter Markteintrittsbarriere und wachsender strategischer Ausrichtung auf Dekarbonisierung und Kreislaufwirtschaft.

Geschäftsmodell und Wertschöpfungskette

Das Geschäftsmodell von Heidelberg Materials beruht auf der industriellen Herstellung und Distribution von Grundbaustoffen, die in nahezu allen Segmenten der Bauwirtschaft benötigt werden. Kern ist die vertikal integrierte Struktur: Das Unternehmen kontrolliert wesentliche Stufen von der Rohstoffgewinnung über die Zementproduktion und Mahlwerke bis hin zu Transportbeton- und Asphaltwerken. Dadurch werden Skaleneffekte, optimierte Logistikketten und eine hohe Auslastung der Anlagen ermöglicht. Die Nachfrage hängt wesentlich von privatem Wohnungsbau, gewerblicher Immobilienentwicklung, öffentlicher Infrastruktur und industriellen Bauprojekten ab. Regionale Diversifikation reduziert dabei Abhängigkeiten von einzelnen Volkswirtschaften. Vertriebsseitig kombiniert Heidelberg Materials langfristige Kundenbeziehungen mit regional starken Marken, wodurch eine relativ stabile Nachfragebasis in ansonsten volatilen Baumärkten entsteht.

Mission und strategische Stoßrichtung

Die Mission von Heidelberg Materials zielt auf die Bereitstellung unverzichtbarer Baustoffe bei gleichzeitiger massiver Reduktion des CO₂-Fußabdrucks. Das Unternehmen positioniert sich als Treiber der Dekarbonisierung in der Baustoffindustrie und fördert aktiv klimafreundliche Zemente, zirkuläre Baustofflösungen und digitale Services entlang des Bauprozesses. Strategisch stehen drei Säulen im Vordergrund: erstens die Steigerung der Profitabilität durch operative Exzellenz und Portfoliosteuerung, zweitens die Transformation hin zu klimaverträglicher Produktion mit Einsatz alternativer Brennstoffe, Klinkerreduktion und Carbon-Capture-Technologien sowie drittens die selektive Expansion in margenstarken Segmenten wie Spezialbindemitteln und Recyclingbaustoffen. Die Mission verknüpft also klassische Industriekompetenz mit einer stark regulierungsgetriebenen Nachhaltigkeitsagenda.

Produkte, Dienstleistungen und Lösungen

Heidelberg Materials bietet ein breites Portfolio von mineralischen Baustoffen und angrenzenden Dienstleistungen. Zentrale Produktgruppen sind:
  • Zement und Bindemittel: Standardzement, Spezial- und Hochleistungszemente, niedrig klinkerhaltige und CO₂-reduzierte Produkte für Hochbau, Tiefbau und Infrastruktur.
  • Zuschlagstoffe: Schotter, Kies, Sand und Splitt für Beton, Asphalt und sonstige Anwendungen im Straßen- und Infrastrukturbau.
  • Transportbeton: Werksfertige Betonmischungen, inklusive Spezialbetone mit definierten Eigenschaften, ausgeliefert im Just-in-time-Verfahren.
  • Asphalt und angrenzende Produkte: Asphaltmischgut für Straßen- und Wegebau, häufig kombiniert mit Dienstleistungen im Bereich Mischgutlogistik.
Ergänzend entwickelt das Unternehmen zunehmend Service- und Lösungspakete, etwa digitale Bestell- und Logistikplattformen, Baulogistikoptimierung und Beratungsleistungen zur Auswahl klimafreundlicher Baustoffsysteme. Recycling- und Aufbereitungsleistungen für Rückbau- und Bauabfälle gewinnen an Bedeutung, da sie in integrierte Kreislaufmodelle eingebunden werden.

Business Units und Segmentstruktur

Heidelberg Materials gliedert seine Aktivitäten überwiegend nach geografischen Regionen und entlang der Hauptproduktlinien Zement, Zuschlagstoffe und Transportbeton. Typischerweise werden die großen Märkte Europa, Nordamerika, Asien-Pazifik und Afrika/Naher Osten als eigenständige regionale Segmente geführt, ergänzt um spezialisierte Einheiten für sogenannte „Mineral Solutions“, also Zusatzstoffe, Spezialbindemittel und Recyclingmaterialien. Innerhalb dieser Strukturen operieren Tochtergesellschaften mit meist starker lokaler Marke. Die Konzernzentrale in Deutschland setzt strategische Leitlinien, während die operative Steuerung weitgehend dezentral erfolgt. Damit kombiniert Heidelberg Materials Skalenvorteile im Einkauf, in Technologie und Forschung mit lokaler Marktkenntnis, regulatorischer Anpassungsfähigkeit und kundennahem Vertrieb.

Alleinstellungsmerkmale und Wettbewerbsposition

Als global agierender Baustoffkonzern verfügt Heidelberg Materials über mehrere Alleinstellungsmerkmale. Erstens bietet die vertikale Integration von Rohstoffabbau über Zement und Beton bis hin zu Asphalt eine durchgängige Wertschöpfung, die Kostenvorteile, hohe Liefersicherheit und Qualitätskonsistenz ermöglicht. Zweitens besitzt das Unternehmen ein breites, zunehmend dekarbonisiertes Produktportfolio, das sowohl Standardanwendungen als auch anspruchsvolle Infrastruktur- und Spezialprojekte adressiert. Drittens investiert Heidelberg Materials stark in CO₂-arme Technologien, etwa in Carbon-Capture- und -Storage-Pilotanlagen, alternative Brennstoffe und zirkuläre Baustoffkonzepte. Dies verschafft dem Konzern eine glaubwürdige Positionierung in einem Umfeld strenger Klimaregulierung, insbesondere im europäischen Emissionshandel. Viertens stärkt die starke regionale Verankerung mit etablierten Marken und langjährigen Kundenbeziehungen die Preissetzungsmacht in lokalen Oligopolstrukturen, in denen Transportkosten und Genehmigungshürden den Wettbewerb begrenzen.

Burggräben und strukturelle Moats

Der Burggraben von Heidelberg Materials ist primär struktureller Natur. Die Zement- und Zuschlagstoffindustrie erfordert hohe Anfangsinvestitionen in Steinbrüche, Öfen, Mühlen, Logistikinfrastruktur und Emissionsschutz. Hinzu kommen lange Genehmigungsprozesse für neue Abbau- und Produktionsstandorte, in vielen Ländern flankiert von Umweltauflagen und lokalpolitischen Interessen. Diese Faktoren wirken als erhebliche Markteintrittsbarrieren. Zusätzlich begrenzen hohe Transportkosten für Zement, Zuschlagstoffe und Beton den sinnvollen Lieferumkreis, sodass in vielen Regionen oligopolartige Marktstrukturen entstehen. In Kombination mit langjährigen Lieferverträgen zu Bauunternehmen, Baukonzernen und öffentlichen Auftraggebern verfestigt sich der Moat. Die zunehmende Bedeutung von CO₂-Zertifikaten und Effizienztechnologien verstärkt den Burggraben zugunsten kapitalstarker, technologisch erfahrener Anbieter wie Heidelberg Materials, da kleinere Wettbewerber die dafür nötigen Investitionen oft nur eingeschränkt stemmen können.

Wettbewerbsumfeld

Heidelberg Materials steht im direkten Wettbewerb mit internationalen Baustoffkonzernen sowie starken regionalen Anbietern. Zu den wichtigsten globalen Wettbewerbern zählen unter anderem Holcim, CRH, Cemex und Votorantim Cimentos, daneben verschiedene regionale Zementhersteller und lokale Beton- und Kiesproduzenten. Das Wettbewerbsumfeld ist stark von Kapazitätsauslastung, regionaler Baukonjunktur, Energiepreisen und Regulierung geprägt. In entwickelten Märkten konkurrieren die Unternehmen vor allem über Prozessoptimierung, Servicequalität, Lieferzuverlässigkeit und die Dekarbonisierungsstrategie. In Schwellenländern stehen neben Preis und Versorgungssicherheit insbesondere der Ausbau von Infrastrukturprojekten und Urbanisierung im Fokus. Langfristig verschiebt sich der Wettbewerb zunehmend hin zu CO₂-Effizienz, Kreislaufwirtschaftskompetenz und digitalen Schnittstellen zu den Kunden, womit technologische und regulatorische Expertise an Gewicht gewinnt.

Management, Governance und Strategieumsetzung

Das Management von Heidelberg Materials verfolgt eine konservative, auf langfristige Wertschaffung ausgerichtete Unternehmensführung mit Fokus auf Kapitaldisziplin und Portfoliosteuerung. Die Strategie kombiniert Kostenführerschaft in Kernsegmenten mit selektiven Investitionen in Wachstumsfelder und Dekarbonisierungstechnologien. Dazu gehören der sukzessive Ausstieg aus nichtstrategischen oder margenschwachen Aktivitäten, die Optimierung der Anlagenbasis sowie die Konzentration auf Märkte mit solider Nachfrage, verlässlichen Rahmenbedingungen und auskömmlichen Margen. Auf Governance-Ebene orientiert sich das Unternehmen an internationalen Corporate-Governance-Standards, setzt auf transparente Berichterstattung und rückt Nachhaltigkeitskennzahlen zunehmend auf eine Ebene mit klassischen Finanzmetriken. Für konservative Anleger ist relevant, dass die Geschäftsführung stark auf Cashflow-Generierung, Risikomanagement und regulatorische Compliance ausgerichtet ist, um finanzielle und operationelle Stabilität in einem zyklischen Marktumfeld zu sichern.

Branchen- und Regionalanalyse

Die Bau- und Baustoffbranche gilt als konjunkturzyklisch, mit hoher Abhängigkeit von Zinsniveau, staatlichen Infrastrukturprogrammen und privater Bauaktivität. In Europa und Nordamerika stehen derzeit Modernisierung von Verkehrsnetzen, energetische Gebäudesanierung und Anpassung der Infrastruktur an den Klimawandel im Fokus. Diese Trends sichern dem Baustoffsektor langfristig strukturelle Nachfrage, auch wenn kurzfristige Zins- und Konjunkturschocks zu Projektverschiebungen führen können. In Schwellenländern treiben Urbanisierung, Bevölkerungswachstum und Industrialisierung den Bedarf an Zement und Beton. Heidelberg Materials ist in zahlreichen Kernmärkten wie Deutschland, anderen EU-Staaten, den USA, Kanada und verschiedenen Ländern im Mittelmeerraum, in Afrika und Asien vertreten. Diese regionale Diversifizierung verteilt die Nachfragerisiken und schafft Zugang zu unterschiedlichen Konjunkturzyklen und Währungsräumen. Zugleich ist der Konzern stark von regionaler Umwelt- und Klimapolitik abhängig, insbesondere von CO₂-Bepreisung, Baunormen und Genehmigungsprozessen für Rohstoffgewinnung.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Heidelberg Materials geht historisch auf einen deutschen Zementhersteller des 19. Jahrhunderts zurück und hat sich über mehr als ein Jahrhundert von einem regionalen Anbieter zu einem globalen Baustoffkonzern entwickelt. Die Expansion erfolgte in mehreren Wellen: zunächst durch den Aufbau einer starken Position im deutschen und europäischen Zementmarkt, später durch internationale Akquisitionen und Beteiligungen in Nordamerika, Asien und anderen Regionen. Über die Jahrzehnte hinweg wurde das Portfolio systematisch in Richtung Transportbeton, Zuschlagstoffe und asphaltnahe Baustoffe verbreitert, um die Wertschöpfung zu vertiefen und den Zugang zu Endkunden zu stärken. In jüngerer Zeit hat das Unternehmen einen umfassenden Marken- und Strategiewechsel vollzogen, der die Fokussierung auf nachhaltige Baustoffe, Kreislaufwirtschaft und digitale Lösungen betont. Die Umbenennung zu Heidelberg Materials unterstreicht diesen Transformationsprozess und soll zugleich die Wahrnehmung als moderner, technologie- und nachhaltigkeitsorientierter Industriekonzern schärfen.

Besonderheiten, Innovation und Nachhaltigkeit

Eine zentrale Besonderheit von Heidelberg Materials liegt in der starken Verknüpfung klassischer Schwerindustrie mit innovativen Klimaschutz- und Digitalisierungslösungen. Das Unternehmen investiert in verschiedene Carbon-Capture- und -Utilisation- beziehungsweise -Storage-Projekte, um prozessbedingte Emissionen in der Zementproduktion technisch zu minimieren. Parallel dazu arbeitet es an klinkerreduzierten Zementsorten, alternativen Bindemitteln und der verstärkten Nutzung industrieller Nebenprodukte und Recyclingmaterialien. Auf der Digitalisierungsseite entwickelt Heidelberg Materials Plattformen zur Bestellung, Disposition und Nachverfolgung von Beton- und Schüttgutlieferungen in Echtzeit, was Transparenz, Effizienz und Planbarkeit für Baukunden erhöht. Zusätzlich rückt das Unternehmen ESG-Kriterien stärker in den Mittelpunkt der Kapitalmarktkommunikation, da Nachhaltigkeitsratings und Taxonomieeinstufungen zunehmend Einfluss auf die Finanzierungskosten und die Investorenbasis haben.

Chancen aus Investorensicht

Für konservative Anleger ergeben sich mehrere strukturelle Chancen. Erstens profitiert Heidelberg Materials von langfristigen Megatrends wie Urbanisierung, Infrastrukturmodernisierung, Energiewende und Klimaanpassung, die den Bedarf an Beton, Zement und Zuschlagstoffen stützen. Zweitens kann der Konzern seine Dekarbonisierungs- und Effizienzstrategie nutzen, um sich gegenüber weniger gut kapitalisierten Wettbewerbern zu differenzieren und in einem strenger regulierten Umfeld Marktanteile zu sichern. Drittens eröffnet die zunehmende Nachfrage nach CO₂-armen Baustoffen, Recyclinglösungen und digitalen Services zusätzliche Ertragspfade jenseits des reinen Volumengeschäfts. Viertens kann die bereits bestehende regionale Diversifikation temporäre Schwächen einzelner Märkte abfedern und die Volatilität des Gesamtgeschäfts dämpfen. Gelingt es dem Management, diese Chancen mit disziplinierter Investitionspolitik und stabiler Bilanzstruktur zu verbinden, kann Heidelberg Materials mittel- bis langfristig von verbesserten Margen und größerer Resilienz gegenüber Konjunkturschwankungen profitieren.

Risiken und Aspekte für konservative Anleger

Ein Investment in Heidelberg Materials bleibt trotz der Burggräben klar zyklisch. Die Nachfrage ist stark von Baukonjunktur, Zinsentwicklungen und öffentlicher Investitionstätigkeit abhängig. In Phasen steigender Zinsen und rückläufiger Immobilienmärkte kann es zu Projektstornierungen und Volumenrückgängen kommen. Zusätzlich ist das Unternehmen erheblichen Kostenrisiken ausgesetzt, insbesondere bei Energie, Transport und Emissionszertifikaten. Strengere Klimaregulierung, etwa durch Verschärfung des Emissionshandels oder neue technische Standards, kann kurzfristig zu steigenden Kosten und Investitionsbedarf führen, bevor sich Effizienzgewinne materialisieren. Politische Risiken in einzelnen Schwellenländern, Währungsvolatilität sowie potenzielle Umwelt- und Genehmigungskonflikte rund um Steinbrüche und Werke stellen weitere Unsicherheitsfaktoren dar. Für konservative Anleger bedeutet dies, dass Heidelberg Materials zwar über substanzielle Vermögenswerte, etablierte Marktpositionen und technologische Kompetenz verfügt, gleichzeitig aber ein Engagement immer mit Branchen- und Regulierungsschwankungen verbunden bleibt. Eine sorgfältige Beobachtung der strategischen Transformation, der Regulierungstendenzen und der Kapitalallokationspolitik des Managements ist daher wesentlich, ohne dass sich daraus eine konkrete Handlungs- oder Anlageempfehlung ableiten lässt.
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Ausgewählte Hebelprodukte

Kurs
Typ
Hebel
Geld/Brief
WKN
Typ
Hebel
Geld/Brief
WKN
229,00 €
Call
4,30 5,30/5,36 €
UJ5PVN
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2,67 8,57/8,63 €
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Kursdaten

Geld/Brief -   / -  
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Schluss Vortag 234,10 €
Gehandelte Stücke 331.721
Tagesvolumen Vortag 66.267.651 €
Tagestief 225,70 €
Tageshoch 233,20 €
52W-Tief 123,10 €
52W-Hoch 234,10 €
Jahrestief 218,90 €
Jahreshoch 234,10 €

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5 defensive Top-Picks für 2026!
13.01.26
ARIVA.DE Redaktion



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Nachrichtenlage zusammengefasst

  • Heidelberg Materials hat in den letzten Tagen eine strategische Partnerschaft mit einem Technologieunternehmen bekanntgegeben, die darauf abzielt, nachhaltige Baumaterialien zu entwickeln und zu fördern.
  • Der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens äußerte sich optimistisch über die zukünftigen Marktchancen und die Expansionspläne in den Bereichen Recycling und umweltfreundliche Produkte.
  • Analysten heben die positive Entwicklung der operativen Margen hervor, die durch Effizienzsteigerungen und Kostensenkungsprogramme unterstützt werden.
  • Das Unternehmen plant zudem, den Einfluss von Inflation und steigenden Energiekosten durch Anpassungen in der Preisgestaltung abzufedern, was als vorteilhaft für die zukünftigen Finanzkennzahlen angesehen wird.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 21.202 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 3.204 €
Jahresüberschuss in Mio. 1.782 €
Umsatz je Aktie 118,37 €
Gewinn je Aktie 9,95 €
Gewinnrendite +9,48%
Umsatzrendite +8,40%
Return on Investment +4,78%
Marktkapitalisierung in Mio. 21.369 €
KGV (Kurs/Gewinn) 11,99
KBV (Kurs/Buchwert) 1,14
KUV (Kurs/Umsatz) 1,01
Eigenkapitalrendite +9,48%
Eigenkapitalquote +50,39%

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Hebel 2,67
Geld/Brief 8,57 / 8,63 €
Knock-Out 314,40 €
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Knock-Outs 259
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Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Gesteigert seit 5 Jahre
Keine Senkung seit 5 Jahre
Stabilität der Dividende 0,83 (max 1,00)
Jährlicher 10,66% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 10,9% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 27,7% (auf den Gewinn/FFO)
quote 29,9% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 9,09%

Dividenden Historie

Datum Dividende
16.05.2025 3,30 €
17.05.2024 3,00 €
12.05.2023 2,60 €
13.05.2022 2,40 €
07.05.2021 2,20 €
05.06.2020 0,60 €
10.05.2019 2,10 €
10.05.2018 1,90 €
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Termine

25.02.2026 Analystentelefonkonferenz zu den Geschäftszahlen 2025
26.03.2026 Veröffentlichung Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2025
06.05.2026 Quartalsmitteilung Januar bis März 2026
13.05.2026 Hauptversammlung 2026
Quelle: EQS

Prognose & Kursziel

Die HeidelbergCement Aktie wird von Analysten als unterbewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
258,00 € 229,10 € +12,61%

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 228,80 € -2,47%
234,60 € 13.01.26
Frankfurt 229,80 € -2,42%
235,50 € 13.01.26
Hamburg 228,90 € -2,22%
234,10 € 13.01.26
Hannover 233,50 € +1,74%
229,50 € 13.01.26
München 230,30 € -0,82%
232,20 € 13.01.26
Stuttgart 229,10 € -2,05%
233,90 € 13.01.26
Xetra 229,00 € -2,18%
234,10 € 13.01.26
L&S RT 229,25 € -2,22%
234,45 € 13.01.26
Wien 228,20 € -2,56%
234,20 € 13.01.26
Nasdaq OTC Other 268,50 $ +2,54%
261,86 $ 13.01.26
SIX Swiss Exchange -   -
-   -
Tradegate 229,10 € -2,18%
234,20 € 13.01.26
Quotrix 229,60 € -1,71%
233,60 € 13.01.26
Gettex 229,00 € -2,05%
233,80 € 13.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
13.01.26 229,90 23,7 M
12.01.26 234,10 66,3 M
09.01.26 230,90 93,0 M
08.01.26 231,50 54,0 M
07.01.26 229,50 102 M
06.01.26 223,00 44,4 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 223,00 € +3,09%
1 Monat 222,50 € +3,33%
6 Monate 203,60 € +12,92%
1 Jahr 123,15 € +86,68%
5 Jahre 67,54 € +240,39%

Unternehmensprofil Heidelberg Materials AG

Heidelberg Materials AG zählt zu den weltweit führenden Produzenten von Baustoffen mit Fokus auf Zement, Zuschlagstoffe, Transportbeton und asphaltnahe Produkte. Das Unternehmen ist als vertikal integrierter Baustoffkonzern in den wichtigsten entwickelten Märkten Europas und Nordamerikas sowie in ausgewählten Wachstumsregionen aktiv. Der Konzern adressiert die gesamte Wertschöpfungskette mineralischer Baustoffe von der Rohstoffgewinnung im Steinbruch bis zur Lieferung betriebsfertiger Beton- und Asphaltmischungen auf die Baustelle. Für erfahrene Anleger steht Heidelberg Materials damit für ein etabliertes, zyklisches Industrieunternehmen mit hoher Kapitalintensität, signifikanter Markteintrittsbarriere und wachsender strategischer Ausrichtung auf Dekarbonisierung und Kreislaufwirtschaft.

Geschäftsmodell und Wertschöpfungskette

Das Geschäftsmodell von Heidelberg Materials beruht auf der industriellen Herstellung und Distribution von Grundbaustoffen, die in nahezu allen Segmenten der Bauwirtschaft benötigt werden. Kern ist die vertikal integrierte Struktur: Das Unternehmen kontrolliert wesentliche Stufen von der Rohstoffgewinnung über die Zementproduktion und Mahlwerke bis hin zu Transportbeton- und Asphaltwerken. Dadurch werden Skaleneffekte, optimierte Logistikketten und eine hohe Auslastung der Anlagen ermöglicht. Die Nachfrage hängt wesentlich von privatem Wohnungsbau, gewerblicher Immobilienentwicklung, öffentlicher Infrastruktur und industriellen Bauprojekten ab. Regionale Diversifikation reduziert dabei Abhängigkeiten von einzelnen Volkswirtschaften. Vertriebsseitig kombiniert Heidelberg Materials langfristige Kundenbeziehungen mit regional starken Marken, wodurch eine relativ stabile Nachfragebasis in ansonsten volatilen Baumärkten entsteht.

Mission und strategische Stoßrichtung

Die Mission von Heidelberg Materials zielt auf die Bereitstellung unverzichtbarer Baustoffe bei gleichzeitiger massiver Reduktion des CO₂-Fußabdrucks. Das Unternehmen positioniert sich als Treiber der Dekarbonisierung in der Baustoffindustrie und fördert aktiv klimafreundliche Zemente, zirkuläre Baustofflösungen und digitale Services entlang des Bauprozesses. Strategisch stehen drei Säulen im Vordergrund: erstens die Steigerung der Profitabilität durch operative Exzellenz und Portfoliosteuerung, zweitens die Transformation hin zu klimaverträglicher Produktion mit Einsatz alternativer Brennstoffe, Klinkerreduktion und Carbon-Capture-Technologien sowie drittens die selektive Expansion in margenstarken Segmenten wie Spezialbindemitteln und Recyclingbaustoffen. Die Mission verknüpft also klassische Industriekompetenz mit einer stark regulierungsgetriebenen Nachhaltigkeitsagenda.

Produkte, Dienstleistungen und Lösungen

Heidelberg Materials bietet ein breites Portfolio von mineralischen Baustoffen und angrenzenden Dienstleistungen. Zentrale Produktgruppen sind:
  • Zement und Bindemittel: Standardzement, Spezial- und Hochleistungszemente, niedrig klinkerhaltige und CO₂-reduzierte Produkte für Hochbau, Tiefbau und Infrastruktur.
  • Zuschlagstoffe: Schotter, Kies, Sand und Splitt für Beton, Asphalt und sonstige Anwendungen im Straßen- und Infrastrukturbau.
  • Transportbeton: Werksfertige Betonmischungen, inklusive Spezialbetone mit definierten Eigenschaften, ausgeliefert im Just-in-time-Verfahren.
  • Asphalt und angrenzende Produkte: Asphaltmischgut für Straßen- und Wegebau, häufig kombiniert mit Dienstleistungen im Bereich Mischgutlogistik.
Ergänzend entwickelt das Unternehmen zunehmend Service- und Lösungspakete, etwa digitale Bestell- und Logistikplattformen, Baulogistikoptimierung und Beratungsleistungen zur Auswahl klimafreundlicher Baustoffsysteme. Recycling- und Aufbereitungsleistungen für Rückbau- und Bauabfälle gewinnen an Bedeutung, da sie in integrierte Kreislaufmodelle eingebunden werden.

Business Units und Segmentstruktur

Heidelberg Materials gliedert seine Aktivitäten überwiegend nach geografischen Regionen und entlang der Hauptproduktlinien Zement, Zuschlagstoffe und Transportbeton. Typischerweise werden die großen Märkte Europa, Nordamerika, Asien-Pazifik und Afrika/Naher Osten als eigenständige regionale Segmente geführt, ergänzt um spezialisierte Einheiten für sogenannte „Mineral Solutions“, also Zusatzstoffe, Spezialbindemittel und Recyclingmaterialien. Innerhalb dieser Strukturen operieren Tochtergesellschaften mit meist starker lokaler Marke. Die Konzernzentrale in Deutschland setzt strategische Leitlinien, während die operative Steuerung weitgehend dezentral erfolgt. Damit kombiniert Heidelberg Materials Skalenvorteile im Einkauf, in Technologie und Forschung mit lokaler Marktkenntnis, regulatorischer Anpassungsfähigkeit und kundennahem Vertrieb.

Alleinstellungsmerkmale und Wettbewerbsposition

Als global agierender Baustoffkonzern verfügt Heidelberg Materials über mehrere Alleinstellungsmerkmale. Erstens bietet die vertikale Integration von Rohstoffabbau über Zement und Beton bis hin zu Asphalt eine durchgängige Wertschöpfung, die Kostenvorteile, hohe Liefersicherheit und Qualitätskonsistenz ermöglicht. Zweitens besitzt das Unternehmen ein breites, zunehmend dekarbonisiertes Produktportfolio, das sowohl Standardanwendungen als auch anspruchsvolle Infrastruktur- und Spezialprojekte adressiert. Drittens investiert Heidelberg Materials stark in CO₂-arme Technologien, etwa in Carbon-Capture- und -Storage-Pilotanlagen, alternative Brennstoffe und zirkuläre Baustoffkonzepte. Dies verschafft dem Konzern eine glaubwürdige Positionierung in einem Umfeld strenger Klimaregulierung, insbesondere im europäischen Emissionshandel. Viertens stärkt die starke regionale Verankerung mit etablierten Marken und langjährigen Kundenbeziehungen die Preissetzungsmacht in lokalen Oligopolstrukturen, in denen Transportkosten und Genehmigungshürden den Wettbewerb begrenzen.

Burggräben und strukturelle Moats

Der Burggraben von Heidelberg Materials ist primär struktureller Natur. Die Zement- und Zuschlagstoffindustrie erfordert hohe Anfangsinvestitionen in Steinbrüche, Öfen, Mühlen, Logistikinfrastruktur und Emissionsschutz. Hinzu kommen lange Genehmigungsprozesse für neue Abbau- und Produktionsstandorte, in vielen Ländern flankiert von Umweltauflagen und lokalpolitischen Interessen. Diese Faktoren wirken als erhebliche Markteintrittsbarrieren. Zusätzlich begrenzen hohe Transportkosten für Zement, Zuschlagstoffe und Beton den sinnvollen Lieferumkreis, sodass in vielen Regionen oligopolartige Marktstrukturen entstehen. In Kombination mit langjährigen Lieferverträgen zu Bauunternehmen, Baukonzernen und öffentlichen Auftraggebern verfestigt sich der Moat. Die zunehmende Bedeutung von CO₂-Zertifikaten und Effizienztechnologien verstärkt den Burggraben zugunsten kapitalstarker, technologisch erfahrener Anbieter wie Heidelberg Materials, da kleinere Wettbewerber die dafür nötigen Investitionen oft nur eingeschränkt stemmen können.

Wettbewerbsumfeld

Heidelberg Materials steht im direkten Wettbewerb mit internationalen Baustoffkonzernen sowie starken regionalen Anbietern. Zu den wichtigsten globalen Wettbewerbern zählen unter anderem Holcim, CRH, Cemex und Votorantim Cimentos, daneben verschiedene regionale Zementhersteller und lokale Beton- und Kiesproduzenten. Das Wettbewerbsumfeld ist stark von Kapazitätsauslastung, regionaler Baukonjunktur, Energiepreisen und Regulierung geprägt. In entwickelten Märkten konkurrieren die Unternehmen vor allem über Prozessoptimierung, Servicequalität, Lieferzuverlässigkeit und die Dekarbonisierungsstrategie. In Schwellenländern stehen neben Preis und Versorgungssicherheit insbesondere der Ausbau von Infrastrukturprojekten und Urbanisierung im Fokus. Langfristig verschiebt sich der Wettbewerb zunehmend hin zu CO₂-Effizienz, Kreislaufwirtschaftskompetenz und digitalen Schnittstellen zu den Kunden, womit technologische und regulatorische Expertise an Gewicht gewinnt.

Management, Governance und Strategieumsetzung

Das Management von Heidelberg Materials verfolgt eine konservative, auf langfristige Wertschaffung ausgerichtete Unternehmensführung mit Fokus auf Kapitaldisziplin und Portfoliosteuerung. Die Strategie kombiniert Kostenführerschaft in Kernsegmenten mit selektiven Investitionen in Wachstumsfelder und Dekarbonisierungstechnologien. Dazu gehören der sukzessive Ausstieg aus nichtstrategischen oder margenschwachen Aktivitäten, die Optimierung der Anlagenbasis sowie die Konzentration auf Märkte mit solider Nachfrage, verlässlichen Rahmenbedingungen und auskömmlichen Margen. Auf Governance-Ebene orientiert sich das Unternehmen an internationalen Corporate-Governance-Standards, setzt auf transparente Berichterstattung und rückt Nachhaltigkeitskennzahlen zunehmend auf eine Ebene mit klassischen Finanzmetriken. Für konservative Anleger ist relevant, dass die Geschäftsführung stark auf Cashflow-Generierung, Risikomanagement und regulatorische Compliance ausgerichtet ist, um finanzielle und operationelle Stabilität in einem zyklischen Marktumfeld zu sichern.

Branchen- und Regionalanalyse

Die Bau- und Baustoffbranche gilt als konjunkturzyklisch, mit hoher Abhängigkeit von Zinsniveau, staatlichen Infrastrukturprogrammen und privater Bauaktivität. In Europa und Nordamerika stehen derzeit Modernisierung von Verkehrsnetzen, energetische Gebäudesanierung und Anpassung der Infrastruktur an den Klimawandel im Fokus. Diese Trends sichern dem Baustoffsektor langfristig strukturelle Nachfrage, auch wenn kurzfristige Zins- und Konjunkturschocks zu Projektverschiebungen führen können. In Schwellenländern treiben Urbanisierung, Bevölkerungswachstum und Industrialisierung den Bedarf an Zement und Beton. Heidelberg Materials ist in zahlreichen Kernmärkten wie Deutschland, anderen EU-Staaten, den USA, Kanada und verschiedenen Ländern im Mittelmeerraum, in Afrika und Asien vertreten. Diese regionale Diversifizierung verteilt die Nachfragerisiken und schafft Zugang zu unterschiedlichen Konjunkturzyklen und Währungsräumen. Zugleich ist der Konzern stark von regionaler Umwelt- und Klimapolitik abhängig, insbesondere von CO₂-Bepreisung, Baunormen und Genehmigungsprozessen für Rohstoffgewinnung.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Heidelberg Materials geht historisch auf einen deutschen Zementhersteller des 19. Jahrhunderts zurück und hat sich über mehr als ein Jahrhundert von einem regionalen Anbieter zu einem globalen Baustoffkonzern entwickelt. Die Expansion erfolgte in mehreren Wellen: zunächst durch den Aufbau einer starken Position im deutschen und europäischen Zementmarkt, später durch internationale Akquisitionen und Beteiligungen in Nordamerika, Asien und anderen Regionen. Über die Jahrzehnte hinweg wurde das Portfolio systematisch in Richtung Transportbeton, Zuschlagstoffe und asphaltnahe Baustoffe verbreitert, um die Wertschöpfung zu vertiefen und den Zugang zu Endkunden zu stärken. In jüngerer Zeit hat das Unternehmen einen umfassenden Marken- und Strategiewechsel vollzogen, der die Fokussierung auf nachhaltige Baustoffe, Kreislaufwirtschaft und digitale Lösungen betont. Die Umbenennung zu Heidelberg Materials unterstreicht diesen Transformationsprozess und soll zugleich die Wahrnehmung als moderner, technologie- und nachhaltigkeitsorientierter Industriekonzern schärfen.

Besonderheiten, Innovation und Nachhaltigkeit

Eine zentrale Besonderheit von Heidelberg Materials liegt in der starken Verknüpfung klassischer Schwerindustrie mit innovativen Klimaschutz- und Digitalisierungslösungen. Das Unternehmen investiert in verschiedene Carbon-Capture- und -Utilisation- beziehungsweise -Storage-Projekte, um prozessbedingte Emissionen in der Zementproduktion technisch zu minimieren. Parallel dazu arbeitet es an klinkerreduzierten Zementsorten, alternativen Bindemitteln und der verstärkten Nutzung industrieller Nebenprodukte und Recyclingmaterialien. Auf der Digitalisierungsseite entwickelt Heidelberg Materials Plattformen zur Bestellung, Disposition und Nachverfolgung von Beton- und Schüttgutlieferungen in Echtzeit, was Transparenz, Effizienz und Planbarkeit für Baukunden erhöht. Zusätzlich rückt das Unternehmen ESG-Kriterien stärker in den Mittelpunkt der Kapitalmarktkommunikation, da Nachhaltigkeitsratings und Taxonomieeinstufungen zunehmend Einfluss auf die Finanzierungskosten und die Investorenbasis haben.

Chancen aus Investorensicht

Für konservative Anleger ergeben sich mehrere strukturelle Chancen. Erstens profitiert Heidelberg Materials von langfristigen Megatrends wie Urbanisierung, Infrastrukturmodernisierung, Energiewende und Klimaanpassung, die den Bedarf an Beton, Zement und Zuschlagstoffen stützen. Zweitens kann der Konzern seine Dekarbonisierungs- und Effizienzstrategie nutzen, um sich gegenüber weniger gut kapitalisierten Wettbewerbern zu differenzieren und in einem strenger regulierten Umfeld Marktanteile zu sichern. Drittens eröffnet die zunehmende Nachfrage nach CO₂-armen Baustoffen, Recyclinglösungen und digitalen Services zusätzliche Ertragspfade jenseits des reinen Volumengeschäfts. Viertens kann die bereits bestehende regionale Diversifikation temporäre Schwächen einzelner Märkte abfedern und die Volatilität des Gesamtgeschäfts dämpfen. Gelingt es dem Management, diese Chancen mit disziplinierter Investitionspolitik und stabiler Bilanzstruktur zu verbinden, kann Heidelberg Materials mittel- bis langfristig von verbesserten Margen und größerer Resilienz gegenüber Konjunkturschwankungen profitieren.

Risiken und Aspekte für konservative Anleger

Ein Investment in Heidelberg Materials bleibt trotz der Burggräben klar zyklisch. Die Nachfrage ist stark von Baukonjunktur, Zinsentwicklungen und öffentlicher Investitionstätigkeit abhängig. In Phasen steigender Zinsen und rückläufiger Immobilienmärkte kann es zu Projektstornierungen und Volumenrückgängen kommen. Zusätzlich ist das Unternehmen erheblichen Kostenrisiken ausgesetzt, insbesondere bei Energie, Transport und Emissionszertifikaten. Strengere Klimaregulierung, etwa durch Verschärfung des Emissionshandels oder neue technische Standards, kann kurzfristig zu steigenden Kosten und Investitionsbedarf führen, bevor sich Effizienzgewinne materialisieren. Politische Risiken in einzelnen Schwellenländern, Währungsvolatilität sowie potenzielle Umwelt- und Genehmigungskonflikte rund um Steinbrüche und Werke stellen weitere Unsicherheitsfaktoren dar. Für konservative Anleger bedeutet dies, dass Heidelberg Materials zwar über substanzielle Vermögenswerte, etablierte Marktpositionen und technologische Kompetenz verfügt, gleichzeitig aber ein Engagement immer mit Branchen- und Regulierungsschwankungen verbunden bleibt. Eine sorgfältige Beobachtung der strategischen Transformation, der Regulierungstendenzen und der Kapitalallokationspolitik des Managements ist daher wesentlich, ohne dass sich daraus eine konkrete Handlungs- oder Anlageempfehlung ableiten lässt.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 40,16 Mrd. €
Aktienanzahl 181,13 Mio.
Streubesitz 28,39%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Grundstoffe
Branche Baustoffe
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+71,61% Weitere
+28,39% Streubesitz

Community-Beiträge zu Heidelberg Materials AG

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Beiträge schildern einen starken Kursanstieg von Heidelberg Materials mit wiederholten Rekordhochs, begleitet von Analystenaufschlägen (Barclays, Goldman, UBS, JPMorgan) und erhöhten Kurszielen, die die Aufwärtsdynamik stützen.
  • Als wesentliche Treiber werden steigende Zementpreise, Investitionen in CO₂‑Technologien und Klimatransformation, sowie Erwartungen an Infrastruktur‑ und Wiederaufbauprojekte (vor allem in der Ukraine) und mögliche Effekte des europäischen Emissionsrechtehandels genannt.
  • Gleichzeitig werden Risiken und Marktreaktionen diskutiert – etwa Gewinnmitnahmen nach Zahlen, kurzfristige Rücksetzer, größere Aktienverkäufe (u. a. Ludwig) sowie Reputationsrisiken durch UN‑Vorwürfe gegen eine Tochtergesellschaft –, was zu unterschiedlichen Anlageentscheidungen führt.
Hinweis
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zacc
vielleicht der hier DZ6T65
hatte zum glück keinen von den beiden zertis, obwohl ich drauf und dran war.... DZ6T65 hat n KO bei 35,33 Eur und nen schönen hebel. aber ne wirklich unterstützung hat der chart nicht in der region. Meine aber es müssteschon einiges dazu, um den kurs dorthin zu drücken, liegt ja meilenweit vom sämtlichen prognosen.
Nicht zu wissen ist nicht schlimm, solange man jemand weiss der was weiss.
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Kritiker
Mit # 195 hatte ich recht,
aber nicht mit dem Zerti, denn dieser wurde exact zum KO gedrückt - dachte, damit wäre ich unter 39,- sicher, aber über Ff waren einige Kursdrücker mit je 1 Stück! Nachdem das Papier bereits stark gefallen war, machte ein Ausstieg gestern wenig Sinn, denn man kommt wieder schwer rein. War zu optimistisch = ewige Börsenkrankheit !! Nebenbei sind Zerti's bei DZ zu wenig optisch - kaum Kursbewegung - besser andere Emmi's. Wo hole ich jetzt meinen Schaden wieder rein? HeidCt scheint mit den Baugrößen BilfBg & Hochtief zu fallen?
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Katjuscha
Analystenkursziele (neu)
UniCredit = 32 € Bankhaus Lampe = 47 € NordLB = 47 € WestLB = 47 € Citigroup = 48 € UBS = 59 € Morgan Stanley = 63 € katjuscha Research = 65 € Goldman Sachs = 75 € macht im Schnitt ein Kursziel von 53,67 €.
glück ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt. (albert schweitzer)
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Katjuscha
ohoh, unter 38 gerutscht
glück ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt. (albert schweitzer)
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Häufig gestellte Fragen zur HeidelbergCement Aktie und zum HeidelbergCement Kurs

Der aktuelle Kurs der HeidelbergCement Aktie liegt bei 229,00 €.

Für 1.000€ kann man sich 4,37 HeidelbergCement Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der HeidelbergCement Aktie lautet HLBZF.

Die 1 Monats-Performance der HeidelbergCement Aktie beträgt aktuell 3,33%.

Die 1 Jahres-Performance der HeidelbergCement Aktie beträgt aktuell 86,68%.

Der Aktienkurs der HeidelbergCement Aktie liegt aktuell bei 229,00 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 3,33% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von HeidelbergCement eine Wertentwicklung von 18,54% aus und über 6 Monate sind es 12,92%.

Das 52-Wochen-Hoch der HeidelbergCement Aktie liegt bei 234,10 €.

Das 52-Wochen-Tief der HeidelbergCement Aktie liegt bei 123,10 €.

Das Allzeithoch von HeidelbergCement liegt bei 234,10 €.

Das Allzeittief von HeidelbergCement liegt bei 16,80 €.

Die Volatilität der HeidelbergCement Aktie liegt derzeit bei 35,75%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von HeidelbergCement in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 258,00 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +12,61%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 258,00 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +12,61%.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche HeidelbergCement Kursziel beträgt 258,00 €. Das ist +12,61% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen HeidelbergCement 6 x zum Kauf, 0 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche HeidelbergCement Kursziel beträgt 258,00 €. Das ist +12,61% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen HeidelbergCement 6 x zum Kauf, 0 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 258,00 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von +12,61%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die HeidelbergCement Aktie bei 258,00 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der HeidelbergCement Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 40,16 Mrd. €

Insgesamt sind 179,1 Mio HeidelbergCement Aktien im Umlauf.

Am 02.09.1996 gab es einen Split im Verhältnis 1:10.

Am 02.09.1996 gab es einen Split im Verhältnis 1:10.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von HeidelbergCement bei 36%. Erfahre hier mehr

HeidelbergCement hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

HeidelbergCement gehört zum Sektor Baustoffe.

Das KGV der HeidelbergCement Aktie beträgt 17,92.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von HeidelbergCement betrug 21,20 Mrd €.

Die nächsten Termine von HeidelbergCement sind:
  • 25.02.2026 - Analystentelefonkonferenz zu den Geschäftszahlen 2025
  • 26.03.2026 - Veröffentlichung Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2025
  • 06.05.2026 - Quartalsmitteilung Januar bis März 2026
  • 13.05.2026 - Hauptversammlung 2026
  • 30.07.2026 - Halbjahresfinanzbericht 2026
  • 04.11.2026 - Quartalsmitteilung Januar bis September 2026

Laut Daten gab es in den letzten 3 Monaten Insidertransaktionen, die Hinweise auf die Stimmung innerhalb von HeidelbergCement geben. Dabei gab es 7 Verkäufe der HeidelbergCement Aktie und 1 Kauf der HeidelbergCement Aktie.

Ja, HeidelbergCement zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 16.05.2025 eine Dividende in Höhe von 3,30 € gezahlt.

Zuletzt hat HeidelbergCement am 16.05.2025 eine Dividende in Höhe von 3,30 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 1,44%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von HeidelbergCement wurde am 16.05.2025 in Höhe von 3,30 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 1,44%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 16.05.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 3,30 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.